Auch wenn es mir nicht auf der Stirn geschrieben steht: Ich habe mich dem Schreiben verschrieben. Und das, obwohl ich mit dem Schreiben noch nie schwarze Zahlen geschrieben habe. Aber selbst das kann ich, seht nur her: 1, 2, 3!

 

Ich kann es schriftlich geben: Diese Zahlenschreiberei macht mich fröhlich, doch um etwas einzukaufen, ist sie nicht zweckdienlich. Das sollte ich mir hinter die Ohren schreiben. Aber immer, wenn ich das versuche, wird meine Schrift seltsamerweise ziemlich unleserlich.


Oder wäre es vielleicht sinnvoller, anderen etwas ins Stammbuch zu schreiben? Doch schnell verwerfe ich diese Idee wieder; nein, ich will keinem Menschen etwas vorschreiben.

 

Wäre es verheißungsvoller, mit den Worten nach den Sternen zu greifen? Sind sie dann unter einem günstigen Stern geboren? Oder ist es so, dass sie in den Sternen geschrieben stehen?

 

Manchmal denke ich, ich sollte das Schreiben in den Wind schreiben. Mir ist jedoch bewusst, es würde gegen den Wind segeln und wieder zu mir zurückkommen. Also werde ich immer weiter schreiben, denn ich bin mir sicher, ich könnte Bände schreiben. Dennoch frage ich mich hin und wieder: Habe ich bisher meine Texte in den Rauch geschrieben?

 

Doch immerhin fliegt feiner Staub. Setzt sich fest. Fast unmerklich. Überall.